Aargau: Bis zu 3,4 Promille gemessen - Fasnacht im Alkoholrausch

14.02.2016 10:39 | Von: Kapo AG

Regional- und Kantonspolizei führten zehn Einsätze wegen Streitereien und elf Einsätze wegen Betrunkenen durch.


Vom Freitag bis Sonntagmorgen mussten die Regional- und die Kantonspolizei insgesamt zehn Mal an Streitereien und elf Mal wegen Betrunkenen ausrücken. Die Personen waren zum Teil massiv betrunken, der höchste gemessene Wert betrug 3,4 Promille.

Unter anderem konnten in Fischbach-Göslikon an einer Fastnachtsveranstaltung die Streithähne durch die Security mittels Pfefferspray-Einsatz ruhig gestellt und der Polizei zur Befragung übergeben werden.

In Aarau musste die Polizei einschreiten, weil ein weiblicher Partygast auf den Sicherheitsdienst losging, als sie wegen ungebührlichen Benehmens zum Verlassen des Lokals aufgefordert wurde. Ebenfalls in Aarau gingen in der Asylunterkunft drei Eritreer auf zwei Araber los und es kam zu einer Schlägerei. Die drei Aggressoren wurden in Polizeigewahrsam genommen.

Auch in Zofingen, im Fastnachtszelt, kam es zu einer Keilerei und der Sicherheitsdienst musste nach Pfeffersprayeinsatz die Polizei zuziehen. In mehreren diesen Fällen waren die Beteiligten teilweise massiv betrunken.

Wegen Betrunkenen musste die Polizei insgesamt elf Mal ausrücken. Unter anderem war in Beinwil am See eine ältere Dame derart betrunken, dass sie randalierte und andere Personen belästigte.

In Lenzburg wurde der Polizei ein stark betrunkener Mann gemeldet, welcher nicht mehr wisse, wohin er gehen müsse.

In Endingen drohte ein Betrunkener dem Chauffeur eines Postautos an der Endstation mit Schlägen und wollte den Bus nicht mehr verlassen.

In Aarau wurde ein Mann, ziemlich betrunken, am Boden aufgefunden und musste mit der Ambulanz ins KSA gebracht werden, da er sich beim Sturz eine leichte Kopfverletzung zugezogen hatte.

In Brugg randalierte beim Bahnhof ein Betrunkener. Aufgrund seines Verhaltens musste er dem Arzt vorgeführt werden. Sein Alkoholpegel betrug 3,4 Promille.

In allen Fällen konnten die Polizisten trotz teilweise unfreundlichen Worten, beruhigen, vermitteln, die Personen nach Hause führen oder zur Betreuung weitergeben.

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