Bern: Grosse Mobilisierung für unbewilligte

17.10.2015 19:46 | Von: Kapo BE

Zahlreiche Personen sind am Samstag entsprechenden Aufrufen gefolgt und haben versucht, Umzüge durch die Innenstadt in Bern durchzuführen. Die Kantonspolizei Bern konnte diese mit einem Grossaufgebot stoppen. Bei Versuchen, sich teilweise gewaltsam Polizeikontrollen zu entziehen und Sperren zu durchbrechen, mussten Gummischrot und Pfefferspray eingesetzt werden.


Nachdem eine Antifa-Kundgebung am vergangenen Samstag im Auftrag der Stadt erfolgreich verhindert werden konnte, war für den Samstag, 17. Oktober 2015, erneut zu einem Umzug aufgerufen worden. Wiederum erhielt die Kantonspolizei Bern den Auftrag, Kundgebungen aus Sicherheitsgründen zu verhindern. Trotzdem folgten zahlreiche Personen den Aufrufen und sammelten sich an verschiedenen Orten in der Stadt. Die Organisation fand teilweise über Twitter statt. Ein erster Umzug von Vermummten startete kurz nach 14.00 Uhr von der Reitschule aus, zog sich danach aber umgehend wieder zurück. Nur wenige Minuten später formierte sich eine grosse Personengruppe beim Baldachin und setzte sich in Richtung Hirschengraben in Bewegung. Der Umzug wurde gestoppt. Kurze Zeit später sammelte sich wiederum eine grössere Personenzahl, welche bei der Spitalgasse gestoppt wurde. Die Teilnehmenden der Umzüge wurden Personenkontrollen unterzogen. Die Personen, die sich freiwillig vor Ort kontrollieren liessen, konnten die Polizeisperren ungehindert verlassen. Personen mit Kindern wurden dabei prioritär behandelt. Mehrere Personen widersetzten sich den Kontrollen trotz mehrmaligen Aufforderungen. In mehreren Fällen wurde gar versucht, die Kette von Polizisten zu durchbrechen und es kam zu gewalttätigen Angriffen auf die Mitarbeitenden der Kantonspolizei. In diesem Zusammenhang mussten Pfefferspray und Gummischrot eingesetzt werden. Diese Personen wurden zur Personenkontrolle in Räumlichkeiten der Polizei gebracht. Ebenfalls kontrolliert wurden 13 mit dem Zug angereiste Personen.

Immer wieder kam es zu spontanen Menschenansammlungen mit dem Ziel, einen Umzug durchzuführen. Dies führte zu Behinderungen im öffentlichen Verkehr. Teilweise war zudem ein grosses Gewaltpotenzial spürbar. So wurde eine in Richtung Falkenplatz fahrende Besatzung eines Polizeifahrzeuges mit einer Stahlkugel beschossen. Die Kantonspolizei Bern ist weiterhin im Ein

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