Cashback-Garantie für erfolglose Ads in Magazinen

13.10.2015 11:47 | Von: Pressetext

Association of Magazine Media bekämpft schlechtes Ansehen von Print .


US-Print-Unternehmen wollen Werbekunden ködern. - kconcha (CC0 Public Domain)

Mit dem Angebot, das volle Geld zurückzuerhalten oder gratis Werbeflächen nutzen zu dürfen, wenn Werbeanzeigen in Magazinen scheitern, wollen US-Print-Unternehmen nun Werbekunden ködern. Beteiligt daran sind Medienunternehmen wie Time Inc., Meredith Corp., Hearst, Advance Publications Inc. und weitere.

Image deutlich aufpolieren

In den USA haben 16 grosse Unternehmen die Aufmerksamkeit von etwa 72 Prozent des gesamten Magazinpublikums. Die Association of Magazine Media (MPA) sieht bei diesen Firmen deshalb die Qualifikationskriterien für die nun erstmals in diesem Grossformat eingeführte Garantie auf dem Markt erfüllt. "Immer dann, wenn Statistiken unterstreichen können, dass Print immer noch funktioniert, ist das sehr erfreulich. Eine zusätzliche Garantie macht das noch besser", so Mary Berner von der MPA.

Die MPA versucht seit längerem zu beweisen, dass Printmedien immer noch eine sehr grosse Beliebtheit beim Publikum haben. Dennoch haben sich Werber wegen der allgemein eher schlechten Wahrnehmung von Einschaltungen und damit ausbleibendem Erfolg zurückgezogen. Die Investitionen in Magazinwerbung sollen in diesem Jahr erneut um knappe zwei Prozent sinken, prognostiziert ZenithOptimedia.

Strenge Qualifikationskriterien

Um diesem Abwärtstrend entgegenzuwirken, müssen die grossen Unternehmen neue Taktiken auffahren, um das Werben auf ihren Magazinseiten wieder attraktiver zu gestalten. Eine Garantie soll deshalb wieder mehr Aufmerksamkeit schaffen. Um sich für das Angebot zu qualifizieren, muss eine Kampagne eines Unternehmens durchschnittlich 125 Mio. Erwachsene etwa drei Mal pro Jahr erreichen. Das zeigt, dass genügend Menschen die Werbung sehen, um die Verkäufe anzukurbeln.

Hinzu kommt, dass die Produkte von Anbietern verkauft werden müssen, die von dritten Marktforschungsunternehmen wie etwa Nielsen Catalina Solutions beobachtet werden. Darin spiegeln sich die Umsätze wider, sodass ein Erfolg oder ein Scheitern der Werbeanzeigen letztlich nachweisbar ist. 

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