HC Davos hat ein Top-Image

05.10.2013 00:00 |

 

Bill B. Mistura ist seit drei Monaten neuer Geschäftsführer der HC Davos Management AG. Im Landwassertal will sich der 51jährige, gebürtige St.Galler, vermehrt auf die Bearbeitung der Märkte und den Verkauf von HCD-Produkten konzentrieren und noch mehr Firmen und Menschen für die Faszination des Eishockeysportes begeistern.

 

Bill B. Mistura, seit drei Monaten sind Sie im Amt als Geschäftsführer der HC Davos Management AG. Wie haben Sie das Eishockey und Davos in dieser Zeit kennengelernt?

Ich habe gespürt, dass der HC Davos ein Top-Image hat und über einen hervorragenden Brand verfügt. So fühlte ich mich z.B. bei Vorstellungsrunden und ersten Sponsoringgesprächen überall  herzlich willkommen.

 

Noch rund drei Monate trennen Sie von Ihrem ersten Spengler Cup. Wie stark setzen Sie sich bereits jetzt mit dem Traditionsturnier auseinander?

Den Spengler Cup kenne ich selbstverständlich seit Jahrzehnten. In der Vergangenheit lernte ich das Turnier als Gast und Fan schätzen. Meine Faszination für das Turnier geht aber sehr weit zurück. Als Jugendlicher führte ich zum Beispiel ein 'Spengler Cup Buch' . Darin habe ich alle Spengler-Cup-Turniere über zehn Jahre akribisch aufgeschrieben und Fotos sowie Zeitungsausschnitte eingeklebt. Jetzt bin ich im Organisationskomitee und arbeite aktiv im operativen Bereich mit. Zum Beispiel treffe ich mich wöchentlich mit Fredi Pargätzi (OK-Präsident)

sowie den weiteren Vorstandsmitgliedern Marc Gianola und Fausto Mazzoleni. Dann besprechen wir die zu erledigenden vielfältigen und interessanten Aufgaben.

 

Sie waren Geschäftsführer der FC St.Gallen Event AG und Mitglied der Marketingkommission der Swiss Football League. Wo liegt der Unterschied zwischen Fussball und Eishockey?

Der grösste Unterschied liegt darin, dass es sich um eine andere Sportart handelt. Ich war und bin aber für den betriebswirtschaftlichen Teil verantwortlich. Für die mir unterstellten Bereiche benötige ich das Know-how für die Bereiche Marketing & Sponsoring, Verkauf, Merchandising, Ticketing etc. Das ist sehr ähnlich.

 

Gab es etwas, das Sie in der Startphase in Ihrem neuen Amt in Davos überrascht hat?

Dass mit den zur Verfügung stehenden personellen Ressourcen auf der Geschäftsstelle in den vergangenen Jahren sehr viel bewegt wurde.

 

Der Hockey Club Davos gehört zur Spitze der NL. Wo sehen Sie das Erfolgsrezept?

Diese Frage gebe ich gerne unserem Cheftrainer Arno Del Curto weiter. Die ganze HC-Davos-Familie freut sich jedoch sehr über den guten Saisonstart. Dieser hilft bei der täglichen Arbeit zusätzlich.

 

In welchen Bereichen betraten Sie bei Ihrer neuen Arbeit Neuland?

Bisher kannte ich Davos lediglich mit den Facetten des Winters. Jetzt habe ich den Charme und die Faszination der Davoser Bergwelt auch im Sommer erlebt. Für diese Erfahrung, Davos auch im Sommer – mit einer tollen Bergwelt und den einheimischen Bewohnern im Fokus – kennen gelernt zu haben, bin ich sehr dankbar.

 

Wo sehen Sie Entwicklungspotenzial für den Hockey Club Davos und den Spengler Cup?

Beim Spengler Cup ist es noch verfrüht etwas zu sagen. Ich bin einer, der sehr markt- und verkaufsorientiert denkt. Die Marktbearbeitung Ostschweiz/Südostschweiz hat deshalb für mich oberste Priorität. In diesem Bereich bin ich bestrebt, vermehrt mit KMUs zusammen zu arbeiten.

 

Weshalb freuen Sie sich auf den Spengler Cup 2013?

Ich freue mich sehr auf den Spengler Cup, weil es ein faszinierendes Turnier ist und es Fredi Pargätzi wieder gelungen ist, eine hochkarätige Besetzung von internationalen Mannschaften nach Davos zu bringen.

 

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