Mehr Konkursalarme in der Zentralschweiz

15.05.2015 07:18 |

In den ersten vier Monaten des Jahres 2015 kam es in der Schweiz zu 1'415 Konkurseröffnungen über zahlungsunfähige Unternehmen.


Gemäss einer Mitteilung des Wirtschaftsinformationsdienstes Bisnode D&B ist dies ist eine Zunahme um ein Prozent gegenüber dem Vorjahr. Einen deutlichen Zuwachs bei den Firmenpleiten gab es in der Zentralschweiz (+34%) sowie in der Nordwestschweiz (+17%). Viel besser steht demgegenüber der Südwesten der Schweiz da (-19%). Zusätzlich zu den 1‘415 Insolvenzfällen wurden 482 Unternehmen als Karteileichen gemäss OR Artikel 731b aufgelöst, was zu einem Total von 1'897 Konkursverfahren führte.

Während die Firmenpleiten leicht anstiegen, waren die Unternehmensgründer offenbar zurückhaltender als auch schon: So sanken die Neueintragungen von Unternehmen ins Handelsregister um drei Prozent auf 13'662 Fälle. Sämtliche Regionen der Schweiz weisen hier einen Rückgang auf, wobei dieser im Tessin mit einer Abnahme um zehn Prozent am deutlichsten ist.

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