Rekurs! Basel geht gegen Gashi-Sperre vor

17.04.2015 11:00 |

Der FC Basel will die drei Spielsperren gegen Shkelzen Gashi nicht akzeptieren. Man legt Einspruch ein.


Der FCB ist mit dem Strafmass nicht einverstanden. - Madeleine Duquenne / meienberger-photo

Nach seiner Tätlichkeit im "Klassiker" gegen den FC Zürich (5:1) wurde Liga-Topskorer Shkelzen Gashi für drei Partien gesperrt. Für den FC Basel eine zu harte Strafe. "Die Relation stimmt nicht", sagt Präsident Bernhard Heusler (51) gegenüber der "Tageswoche".

Während Gashi seinen Gegenspieler Rikan mit einem rabiaten Stoss vor die Brust niederstreckte, schlug FCZ-Captain Yassine Chikhaoui (28) im Duell mit YB (0:3) auf seinen Widersacher ein. Auch der Tunesier kassierte drei Spielsperren.

Des Weiteren stiess Zürichs Ivan Kecojevic (27) Gashi im besagten "Klassiker" nach dessen Aussetzer vor den Augen von Schiedsrichter Sascha Amhof (35) zu Boden. Während der Basler des Feldes verwiesen wurde, blieb die fast identische - wenn auch nicht weniger schlimme - Aktion von Kecojevic ungeahndet.


All dies nehmen Heusler und der FC Basel zum Anlass, gegen die Sperre von Offensivkünstler Gashi vorzugehen. Für das Sion-Spiel am Samstag ändert sich nichts an der Situation. Das erste Spiel bleibt ein mit einer Roten Karte des Platzes verwiesener Spieler automatisch gesperrt.

Danach erwirkt die "rotblaue" Einsprache jedoch aufschiebende Wirkung. Das bedeutet, dass der 26-jährige Gashi im Heimspiel gegen den FC Luzern (26. April) spielberechtigt sein wird.

 

 

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