Russischer Startup-Inkubator will neue Business-Accelerator-Zentren eröffnen

22.10.2015 15:25 | Von: Mabius

Der russische Startup-Inkubator hat seinen Plan bekannt gegeben, bis 2018 neue Business-Accelerator-Zentren in England, Lettland und China zu eröffnen, und hat sich zudem bereit erklärt, mit neuen italienischen Produkten zu arbeiten, um deren Einstieg in den russischen und asiatischen Markt zu erleichtern.


Auch italienische Produkte im Angebot. - condesign (CC0 Public Domain)

Die Rolle des Zentrums in Moskau ist es, vielversprechende neue Lebensmittelprodukte aus russischen Zutaten zu identifizieren, die ein grosses Potenzial für Erfolg auf dem Weltmarkt aufweisen - insbesondere in Anbetracht des fallenden Rubels. Die europäischen Aussenstellen werden nicht nur mit örtlichen Startups zusammen arbeiten, sondern werden auch zu Zentren für die Zulieferung von Lebensmitteln für andere Standorte. Die Ideen und Zutaten kommen aus Russland und die Technologie aus Europa. Dieses Jahr wurden bereits die ersten Produkte im Moskauer Zentrum kreiert, die in Kürze zur Vorbereitung auf die Verbreitung in asiatischen Handelsnetzwerken in China getestet werden.

"Wir arbeiten bei unseren verschiedenen Projekte eng mit Asien zusammen und verstehen, wie es funktioniert. Wir haben einen zuverlässigen Partner in China, den führenden Agrarkonzern Wilmar International Ltd. Ohne unsere langwierigen Geschäftsbeziehungen mit Wilmar, wäre ein Eintritt in diese Märkte unerdenklich gewesen", sagte Ivan Sidorok, Mitbesitzer und Vorstandsmitglied von Nizhny Novgorod Fats & Oils Group (NMGK) und russischer Partner des führenden Agrarkonzerns Wilmar International Ltd. "Zeitgleich helfen wir mit dem Zugang zum russischen Einzelhandel."

Der Grundgedanke von Mabius ist ein innovativer Plan, in Partnerschaft mit grossen Startupfirmen und aktiven Kunden erschaffene Produkte in verschiedene Märkte einzuführen. Dabei handelt es sich um eine Alternative zur klassischen F&E-Abteilung in einem grossen Unternehmen. Eine charakteristische Besonderheit der F&E ist die Schwierigkeit Endresultate der Forschung und das Kommerzialisierungspotenzial vorherzusehen.

Keine Garantie

Dieses System der Mitgestaltung kann natürlich keine 100-Prozent-Garantie auf Ergebnisse liefern, aber es reduziert Risiken, Kosten und Zeitaufwand, die mit der Markteinführung eines Produktes verbunden sind. Viele der grössten Unternehmen der Welt machen sich diesen Ansatz zunutze, wie Coca-Cola, Unilever und LEGO. Die Zusammenarbeit bringt Vorteile für beide Seiten: Das grosse Unternehmen spart Geld bei der Entwicklung neuer Produkte und kauft vorgefertigte Marken, die bereits Kunden haben.

Gleichzeitig bekommt ein aufstrebender Unternehmer die Möglichkeit, ein Unternehmen zu gründen und aufzubauen. Momentan ist der Konzern NMGK der Hauptkunde von Mabius. Aufgrund seines Profils in der Branche konzentriert sich Mabius auf Projekte und Produkte aus den folgenden Kategorien: Gebäck, Desserts, Kekse, Süssigkeiten, Snacks, und natürlich, Saucen, Dressings und Öle.

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