Sommersaison 2015 auf dem Neuenburgersee

03.06.2015 13:34 |

Wie im vergangenen Jahr werden die Boote der Kantonspolizeien Freiburg und Waadt auf dem Neuenburgersee präsent sein, auch auf dem Teil des Kt. Neuenburg.


Sie werden punktuell und verhältnismässig intervenieren, um die Ruhe und Sicherheit auf dem Wasser zu gewährleisten. Damit der See eine Erholungszone bleibt, rufen die Kantonspolizei einige Regeln in Erinnerung, die zur Unfallverhütung beitragen:

Verhaltensregeln für die Schifffahrt

  • Der Schiffsführer/die Schiffsführerin vergewissern sich, ob das Befahren eines Gewässers gefahrlos möglich ist. Sie passen die Fahrt den örtlichen Gegebenheiten an und treffen alle Vorsichtsmassnahmen, welche die Sorgfaltspflicht gebietet; sie vermeiden insbesondere: die Gefährdung oder Belästigung von Menschen; verursachen von Drittschaden; Behinderung der Schifffahrt; stören der Umwelt.
  • Fahren in der inneren Uferzone: 0 bis 150 m (ausschliesslich zum An- oder Ablegen). Der kürzeste Weg ist zu wählen. Die maximal erlaubte Geschwindigkeit beträgt 10 km/h.
  • Fahren in der äusseren Uferzone: 150 bis 300 m (die parallele Fahrt zum Ufer ist gestattet. Die maximal erlaubte Geschwindigkeit beträgt 10 km/h).
  • Die Boote legen so an, dass die Schifffahrt nicht behindert wird.
  • Die Fahrunfähigkeit wegen Alkoholeinwirkung gilt in jedem Fall als erwiesen, wenn eine Person, die ein Schiff führt, eine Blutalkoholkonzentration von 0,50 Promille oder mehr aufweist.


Sicherheitsregeln zur Verhütung von Badeunfällen:

  • Kinder nur begleitet ans Wasser lassen - kleine Kinder in Griffnähe beaufsichtigen.
  • Nie alkoholisiert oder unter Drogen ins Wasser springen.
  • Nie mit vollem oder ganz leerem Magen schwimmen.
  • Nie überhitzt ins Wasserspringen! Der Körper braucht Anpassungszeit.
  • Nicht in trübe oder unbekannte Gewässer springen!
  • Luftmatratzen und Schwimmhilfen gehören nicht ins tiefe Wasser! - Sie bieten keinen Schutz.
  • Lange Strecken nie alleine Schwimmen! – Auch der besttrainierte Körper kann eine Schwäche erleiden.
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