"Stopp Kuscheljustiz": Kapo Bern bereitet sich vor

20.03.2014 16:21 |

Am Samstag, 29. März 2014, findet auf dem Bundesplatz in Bern die Kundgebung "Stopp Kuscheljustiz" statt. Vor dem Hintergrund, dass zugleich breit für Gegenkundgebungen mobilisiert wird, trifft die Kantonspolizei Bern umfangreiche Sicherheitsmassnahmen.

Verkehrsbeschränkungen – verstärkte Kontrollen


In diesem Zusammenhang kommt es in der Innenstadt zu Verkehrsbehinderungen. Die Achse Bundesgasse/Kochergasse bleibt zwischen Christoffelgasse und Casinoplatz am Samstag von 1000 bis zirka 1800 Uhr vollständig gesperrt. Für den motorisierten Verkehr bleiben im gleichen Zeitraum auch die Amthausgasse und die Schauplatzgasse gesperrt – die Zufahrt zum Casinoparking erfolgt via Münzgraben.

Personen, welche gesperrte Strassen zu Fuss erreichen möchten, werden darauf hingewiesen, dass Polizistinnen und Polizisten den Durchgang aus Sicherheitsgründen kontrollieren. Um die Umtriebe so gering wie möglich zu halten, wird deshalb empfohlen, einen Ausweis auf sich zu tragen. Obwohl die Kantonspolizei Bern während der Veranstaltung mit einem grossen Aufgebot in der Stadt und insbesondere rund um den Bundesplatz präsent sein und Personenkontrollen durchführen wird, sollen Unannehmlichkeiten für im Gebiet wohnhafte und tätige Personen soweit wie möglich vermieden werden.

Die Kantonspolizei Bern bittet um Beachtung der entsprechenden Signalisationen. Über Einschränkungen beziehungsweise Umleitungen des öffentlichen Verkehrs informiert BernMobil unter www.bernmobil.ch. Der Zugang zur Marzilibahn ist für Fussgängerinnen und Fussgänger über die Kleine Schanze gewährleistet.

Einsatzkräfte werden zusammengezogen

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass bei entsprechenden Kundgebungen und Gegenprotesten mit einer breiten Teilnehmermobilisierung und auch einer hohen Gewaltbereitschaft gerechnet werden muss. Um möglichst flexibel auf die Situation reagieren und die Sicherheit von Unbeteiligten gewährleisten zu können, wurde das Sicherheitsdispositiv entsprechend angepasst. Zusätzlich wird die Kantonspolizei Bern am Samstag in der Stadt Bern von weiteren Polizeikorps unterstützt.

Der Einsatz in der Stadt Bern bindet am Wochenende eine grosse Anzahl Mitarbeitende. Gleichzeitig stehen zahlreiche Polizistinnen und Polizisten für die Grundversorgung - also die Präsenz auf den Strassen und die Notfalldienste im gesamten Kanton - im Einsatz. „Wie in solchen Situationen üblich, wurden bereits frühzeitig Frei- und Feriensperren für die Mitarbeitenden ausgesprochen“, wie der Kommandant der Kantonspolizei Bern, Dr. Stefan Blättler, ausführt. Er hat zudem entschieden, einen Grossteil der Wachen sowohl am Freitag wie auch am Samstag selbst zu schliessen. "Die Massnahme ermöglicht der Polizei, genügend Personal freizubekommen, um sowohl den ausserordentlichen Einsatz leisten zu können als auch die genannten Patrouillendienste sicherzustellen. Auf den Strassen in den restlichen Teilen des Kantons werden gleich viele Polizistinnen und Polizisten unterwegs sein, wie an jedem anderen Wochenende auch."

Somit werden am Freitag, 28. März 2014 und Samstag, 29. März 2014, einzig die Wachen Bern Waisenhaus, Thun, Interlaken und Biel geöffnet bleiben. Sämtliche anderen Wachen im Kanton sind geschlossen. Die Massnahme betrifft in erster Linie Personen, welche beispielsweise Anzeige erstatten wollen. In Notfällen kann die Polizei jederzeit via Notruf 117 kontaktiert werden. Die Kantonspolizei Bern dankt der Bevölkerung bereits jetzt für das Verständnis.

Schweiz, Produkterückruf, Polizei, Unwetterschäden, Bombenalarm, Tierische Rettung, Deutschland, Top Deutschland, Vermisst Deutschland, Zeugenaufruf Deutschland