Verfahren gegen Gerber und Servette

11.01.2017 17:26 | Von: SIHF

Die SIHF eröffnet zwei ordentliche Verfahren.


Roland Gerber droht eine Sperre. (Archivbild) - Fabien Perissinotto (CC BY-SA 4.0)

Es wird ein ordentliches Verfahren eröffnet gegen Roland Gerber von den SCL Tigers. Dies wegen einer Behinderung gegen Daniel Rubin vom Genève-Servette HC in der 37. Minute des Meisterschaftsspiels der National League A vom 10. Januar 2017.

Verfahrenseröffnung gegen Genève-Servette HC

Auguste Impose vom Genève-Servette HC wurde in der 44. Minute des Meisterschaftsspiels der National League A vom 7. Januar 2017 gegen Lausanne HC gefoult, worauf er einen Penaltyschuss zugesprochen erhielt. Regel 176 I. und II. IIHF besagen, dass ein gefoulter Spieler den Penaltyschuss selber ausführen muss. Es sei denn, er habe sich verletzt und der Teamarzt habe dem Schiedsrichter bestätigt, dass der Spieler physisch nicht in der Lage sei, den Penalty auszuführen.

Gemäss Rapport wurde den Schiedsrichtern erklärt, der gefoulte Spieler könne den Penaltyschuss nicht ausführen, da er verletzt sei. In der Folge wurde der Penalty von einem anderen Spieler ausgeführt. Auguste Impose nahm jedoch kurz darauf wieder am Spiel teil.

Gegen Genève-Servette HC wird daher wegen eines allfälligen Verstosses gegen Regel 176 I. und II. IIHF ein ordentliches Verfahren eröffnet.