Vier Pfoten seit 15 Jahren auch in der Schweiz

19.10.2015 09:52 | Von: Vier Pfoten

Dieses Jahr feiert Vier Pfoten Schweiz seinen 15. Geburtstag. Zu diesem Anlass wird mittels der Jubiläumskampagne "Beweg dich - Beweg was" auf Missstände in der Haltung von Grosskatzen aufmerksam gemacht. Ziel der Kampagne ist es einerseits, dass die Gesellschaft auf das Leid von Grosskatzen in Europa aufmerksam gemacht wird. Andererseits soll Vier Pfoten in der Schweiz noch bekannter werden. Der Slogan "Beweg dich - Beweg was" animiert die Gesellschaft dazu, sich für die majestätischen Tiere zu bewegen und so zu einer Verbesserung ihrer Lebensbedingungen beizutragen.


"Beweg was!" wird auf Missstände in der Haltung von Grosskatzen aufmerksam gemacht. - Vier Pfoten

Seit 15 Jahren setzt sich Vier Pfoten auch in der Schweiz mittels Projekten, Kampagnen, Informations- und Lobbyarbeit zum Schutz der Tiere ein. Im 15-jährigen Jubiläumsjahr will Vier Pfoten die Bekanntheit der internationalen Tierschutzorganisation mittels der Kampagne "Beweg dich - Beweg was" steigern.

Bekanntheit ist jedoch nicht das vorrangige Ziel, wie Julie Stillhart, Landeschefin von Vier Pfoten Schweiz betont: "Wir wollen durch die Kampagne auf das Leid der Grosskatzen aufmerksam machen. Es kann nicht sein, dass die graziösen Tiere weltweit noch immer zur Unterhaltung der Menschen missbraucht werden. Grosskatzen gehören in eine naturnahe Umgebung, wo sie von den Menschen in Ruhe gelassen werden."

Grosskatzen in Not

Tiger, die in Zirkusmanegen durch brennende Reifen springen gehören in weiten Teilen Europas noch immer zur Tagesordnung. Dies, obwohl sie das Feuer von Natur aus fürchten. Neben der Zirkushaltung stellt auch die Privathaltung von Grosskatzen ein grosses Problem dar.

Glücklicherweise haben Schweizer Zirkusse keine Grosskatzen mit auf Tournee. Die Privathaltung ist hingegen noch immer erlaubt. Vier Pfoten setzt sich dafür ein, dass diese Tatsache bald der Vergangenheit angehört. Noch einen Schritt weiter im Missbrauch der Tiere geht die Gatterjagd, auch als Canned Hunting bezeichnet. Bei dieser Jagdmethode werden zu diesem Zweck gezüchtete Löwen in ein abgesperrtes Gehege gebracht, wo sie von den Jägern abgeschossen und schliesslich als Trophäe mit nach Hause gebracht werden.

Cecil the lion ist kein Einzelfall


Ein ähnliches Schicksal musste diesen Sommer auch "Cecil the lion" aus Simbabwe erleiden. Der aus Dokumentarfilmen bekannt Löwe wurde von einem US-amerikanischen Zahnarzt stundenlang gejagt und anschliessend getötet. Die Öffentlichkeit war empört über den sinnlosen Tod dieses gesunden, prächtigen Tieres. Die deutliche Reaktion zeigt, dass den Menschen das Wohl von Grosskatzen durchaus am Herzen liegt.

Vier Pfoten fühlt sich in seiner Forderung eines Verbots der Gatterjagd in Südafrika nur noch mehr bestärkt, nachdem nun auch die Regierung Simbabwes verkündete, dass der Zahnarzt keine rechtlichen Konsequenzen befürchten muss. Die Vier Pfoten Online-Petition für ein Verbot der Gatterjagd wurde bereits von rund 179'000 Personen unterzeichnet.

Prominente bewegen was

Sich für Grosskatzen bewegen - das tun auch drei Schweizer Prominente. Christina Surer, Philipp Fankhauser und Nicole Bernegger unterstützen die Jubliäumskampagne der Tierschutzorganisatin Vier Pfoten -

Stiftung für Tierschutz Enzianweg 4 8048 Zürich Telefon: +41-43-311 80 90 Fax: +41-43-311 80 99 E-mail: office@vier-pfoten.ch www.vier-pfoten.ch Spendenkonto: PC-87-237898-1 on, indem sie der Kampagne ihr Gesicht in TV-Spots leihen.

Die TV-Spots der Stars

Christina Surer:


Philipp Fankhauser:


Nicole Bernegger:

Tierschutz ein grosses AnliegenWarum ihr Tierschutz ein grosses Anliegen ist, beschreibt Christina Surer wie folgt: "Ich liebe Tiere und mir tut es im Herzen weh, wenn ich sie leiden sehe. Deshalb hoffe ich, dass wir damit möglichst viel bewegen können. Wenn nur schon einem Tier mit dieser Kampagne geholfen wird, bin ich glücklich."

Die TV Spots sind in den kommenden Wochen auf verschiedenen Schweizer Fernsehsendern zu senden. Zusätzlich wird der brüllende Löwe auf E-Panels an den Bahnhöfen Aarau, Basel, Bern, Zürich und Lausanne zu sehen sein.

Ein grosses Anliegen ist es Vier Pfoten in Zukunft, die Westschweiz mit seinen Kampagnen und der Informationsarbeit besser zu erreichen. Nicole Bernegger hilft der Tierschutzorganisation als Botschafterin für die Westschweiz, diesem Ziel einen Schritt näher zu kommen.

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