Zwei Drittel der Schweizer fahren diesen Sommer ins Tessin oder ins Wallis

10.05.2014 00:01 |

Das sind beliebte Fereinorte. - Interhome

Der neuste Ferienhausreport von Interhome zeigt: Wer in der kommenden Sommersaison eine Ferienwohnung bucht, der tut dies am liebsten im sonnigen Tessin, in den Schweizer Bergen oder am Mittelmeer. Verglichen mit dem Stand der Buchungen per Ende April letzten Jahres, verzeichnet Interhome Schweiz für den bevorstehenden Sommer ein Plus von über 8 Prozent.

Inlandbuchungen konnten zulegen

Im aktuellen Ferienhausreport, in dem der Schweizer Ferienhausspezialist Interhome halbjährlich die Buchungen der abgeschlossenen und bevorstehenden Saison auswertet, setzt sich ein deutlicher Trend durch: Für Schweizer bleibt die Heimat ganzjährig das beliebteste Ferienland. Im Winter 2013/14 buchten 93 Prozent der Schweizer Interhome-Kunden Ferien im eigenen Land. Die Inlandbuchungen konnten von November bis April fast 5 Prozent zulegen. Hinter der Schweiz folgen mit je knapp 2 Prozent Buchungsanteil Österreich, Italien, Frankreich und Spanien. Was die einzelnen Ferienregionen anbelangt, so war im vergangenen Winter das Wallis mit 54 Prozent Buchungsanteil am beliebtesten, gefolgt vom Berner Oberland (16 Prozent), der Zentralschweiz (14 Prozent), den Waadtländer Alpen (8 Prozent) und dem Engadin (7 Prozent). Der Ferienhausreport zeigt einmal mehr eindrücklich die Treue auf, die die Schweizer im Winter ihrem eigenen Ferienland halten.

In der wärmeren Jahreszeit sieht die Länderverteilung etwas ausgeglichener aus. Die Schweiz führt als Ferienland auch im kommenden Sommer die Länderrangliste mit 55 Prozent Buchungsanteil an. Zum Ermessungszeitpunkt Ende April liegen die Inlandbuchungen verglichen mit dem Vorjahr 13 Prozent im Plus. Ebenfalls zulegen konnte Italien, das fast 7 Prozent mehr Reservationen verzeichnet und mit 15 Prozent Buchungsanteil im Vergleich zum Vorjahr Frankreich auf der Länderrangliste den 2. Rang abläuft. Frankreich kommt, ebenso wie Spanien, auf einen Anteil von 13 Prozent, gefolgt von Kroatien mit 3 Prozent. Sowohl Frankreich (-8 Prozent) als auch Spanien (-6 Prozent) verzeichnen ein Minus verglichen mit dem Reservationsstand vor einem Jahr. Leicht an Sommerbuchungen zulegen konnten hingegen auch Kroatien, Österreich, Grossbritannien, Portugal, Finnland, die USA, Holland, Dänemark, Griechenland und Zypern, die aber bei Interhome nach wie vor weniger als 2 Prozent der Gesamtbuchungen ausmachen.

Tessin und Wallis führen

Die Aufteilung auf die einzelnen Ferienregionen sieht wie folgt aus: Die Schweizer Sonnenkantone Tessin (38 Prozent) und das Wallis (29 Prozent) haben die Nase vorn, gefolgt vom Berner Oberland (13 Prozent), der französischen Côte d’Azur (11 Prozent) und der spanischen Costa Blanca (9 Prozent).

Wie auch die Auswertung der Winterbuchungen zeigt, betreffen mit 57 Prozent über die Hälfte aller Sommer-Buchungen 3-Sterne-Objekte, wobei die luxuriöseren 4- und 5-Sterne-Häuser wie schon über die letzten Jahre hinweg leicht zulegen konnten und zusammen nun 26 Prozent ausmachen. Am häufigsten verreisen die Schweizer im Sommer 2014  zu viert oder zu fünft (total 41 Prozent) sowie in der Gruppe von sechs oder mehr Personen (40 Prozent). Zweisamkeit scheint mit einem Buchungsanteil von 16 Prozent hingegen weniger gefragt zu sein.

Die Reisedauer beträgt in der bevorstehenden Sommersaison bei über der Hälfte aller Buchungen 5 bis 7 Tage, ein Drittel der Schweizer Kunden hingegen buchtt die Ferienunterkunft gleich für 8 bis 14 Tage. Hier zeigt sich ein Unterschied zwischen dem Buchungsverhalten im Winter, wo zweiwöchige Ferien mit 9 Prozent Anteil deutlich weniger gebucht wurden. Der durchschnittliche Preis pro Reservation beträgt bei den Sommerbuchungen 1362 Franken. Im Winter lag der Durchschnittspreis mit 1770 Franken pro Buchung deutlich höher.

Schweiz, Produkterückruf, Mehr , Ausflugsziele, Events & Veranstaltungen, Auszeichnungen, Studien, TV/Musik, Rekorde, Umwelt