SC Bern

Erstmals seit 20 Jahren rote Zahlen - Der SC Bern macht 248'293 Franken Verlust

Der SC Bern hat in der letzten Saison einen Verlust geschrieben.
Der SC Bern hat in der letzten Saison einen Verlust geschrieben. (Bildquelle: SC Bern)

Die SCB Eishockey AG hat am heutigen Tag ihrer Generalversammlung zur alljährlichen Saison-Medienkonferenz geladen. Die Medienkonferenz stand im Zeichen der zahlreichen Corona-Einflüsse.

Verwaltungsratspräsident Beat Brechbühl erinnerte im Rückblick zum Status des Unternehmens an die sportlich missratene Saison und musste auch im kommerziellen Bereich ein negatives Ergebnis vermelden: Erstmals seit dem Jahr 2000 schloss der SCB ein Geschäftsjahr negativ ab. Man sei aber mit einem blauen Auge davongekommen, nicht zuletzt weil das Geschäftsjahr im April geendet habe. Und: Die Organisation habe sich auch in der jetzigen Krise bewährt, sagte Beat Brechbühl. Der VRP zeigte sich beim sportlichen Ausblick zuversichtlich, machte aber in kommerzieller Hinsicht düstere Prognosen.

Anschliessend erläuterte CEO Marc Lüthi das nach 20 Jahren erstmals negative Geschäftsergebnis mit dem Verlust von CHF 248'293 im Detail.

Rolf Bachmann, Verantwortlicher für Sport und Kommerz, bezeichnete die Perspektiven im Bereich Marketing aufgrund der ungewissen Lage als «noch offen». Der COO wies auf den bei 10'500 gestoppten Verkauf der Saisonabonnemente hin und kommentierte jene Rahmenbedingungen, welche für die kommende Saison feststehen.

Sportchefin Florence Schelling blickte auf die vergangenen viereinhalb Monate zurück, in welcher die Herausforderungen gross gewesen seien, insbesondere auch bezüglich Planung. Nach individuellem Sommertraining gelte es nun für die Spieler, gemeinsam das neue System unter Headcoach Don Nachbaur zu adaptieren. Florence Schelling erwartet in der bevorstehenden Meisterschaft eine klare sportliche Reaktion auf die Saison 2019/20.

Im Weiteren erläuterte die Sportchefin die Freigabe von Lars Leuenberger zwecks Übernahme der Headcoach-Position beim EHC Biel.